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  • Giusy Amoroso untersucht in ihrer Arbeit, wie sich Leben an verschmutzte und künstlich veränderte Umgebungen anpassen kann. Ausgehend von Erinnerungen an belastete Landschaften entwickelt sie spekulative Organismen, die zwischen Biologie und Technologie stehen. In ihren Arbeiten entstehen hybride, posthumane Körper, die Schadstoffe, Mikroplastik oder digitale Irritationen vereinnahmen und daraus neue Überlebensstrategien entwickeln. So versteht sich ihre Praxis als eine Art spekulatives Archiv möglicher Evolutionen in einer vom Menschen geprägten Umwelt. Ihre arbeiten verbinden digitale Skulpturen, Bewegung, VR und Installationen. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Kunst, spekulativem Design, Technologie und sozial-ökologischen Fragestellungen.

    marigoldff.com @marigoldff

  • Yulia Ani erforscht in ihrer Arbeit abstrakte Malerei als unmittelbaren Ausdruck innerer emotionaler Zustände. Ihre Praxis verbindet gestische Malerei mit KI-generierten Bildern und untersucht die Transformation eines Bildes zwischen digitalem Raum und materieller Leinwand. Im Zentrum ihrer aktuellen Arbeiten steht die Wechselwirkung zwischen analogen und digitalen Bildwelten. Sie arbeitet mit Öl- und Acrylfarben auf Leinwand, kombiniert malerische und digitale Prozesse und entwickelt daraus teils fotografische und videobasierte Arbeiten. Ihre Arbeit knüpft an die Tradition gestischer abstrakter Malerei an und erforscht, wie neue Technologien die Wahrnehmung und Rezeption von Bildern beeinflussen.

    www.yulia-ani.com @yuliani.art

  • Anne Bengard erforscht in ihrer Malerei die Komplexität menschlicher Begierden, Fetische und Spiritualität sowie deren psychologische Dimensionen. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Figuration und surrealen Bildwelten und greifen Einflüsse der alten Meister ebenso wie des Surrealismus auf.
Im Zentrum ihrer aktuellen Praxis stehen Themen wie Stille, Unterbewusstsein, Fokus und Intuition. Dabei nutzt sie Motive aus dem Kontext von Bondage, die sie bewusst von stark sexualisierten Zuschreibungen löst und in einen ruhigeren, introspektiven Zusammenhang überführt. Ihre Arbeit kreist um die Frage, wie sich innere Zustände, Träume und verborgene Wünsche in Bildern manifestieren und sichtbar werden.


    annebengard.com @anne_bengard_art

  • Tessa Bozeks Arbeitist geprägt von einer tiefen Faszination für dasUnscheinbare. Ausgehend von der analogen Fotografie und einem frühen Interesse an Archivaufnahmen, hat die Hamburger Fotografin einen Blick für Details und Strukturen entwickelt, der das Wesentliche in den Fokus rückt. Ihre Bilder suchen nach der „nicht offensichtlichen Schönheit“ – eine visuelle Spurensuche, die sie auf Reisen ebenso verfolgt wie in ihrer täglichen Praxis. In den RWK Studios verbindet sie diese ästhetische Sensibilität mit technischer Präzision. Ob bei der Dokumentation künstlerischer Prozesse, in der Setfotografie oder bei Porträts: Bozek schafft Aufnahmen von klarer, ruhiger Präsenz. Ihre Fotografie versteht sich als Medium, um flüchtige Momente und feine Texturen dauerhaft sichtbar zu machen.

    tessabozek.de @tessabozek 


  • Iza Buleczka übersetzt in ihrer Malerei emotionale Erinnerungen in Farbe und Form
und hält Momente fest, in denen Zärtlichkeit und Spannung gleichzeitig existieren können. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen zeitgenössischer figurativer Malerei und Abstraktion und erforschen innere Landschaften zwischen Verletzlichkeit und Stärke. Im Zentrum ihrer Praxis steht das Verweilen bei Gefühlen, das Zulassen von Komplexität und das Schaffen eines Raums, in dem Emotionen bestehen dürfen, ohne sofort aufgelöst zu werden. Sie arbeitet vor allem mit Acryl und Mixed Media auf Leinwand, wobei ihr Hintergrund in Illustration und visuellem Storytelling die Kompositionen prägt. Ihre Arbeit ist stark mit femininer Identität und dem Körper als emotionalem Archiv verbunden.

    izabuleczka.com‍ ‍@iza_buleczka

  • Tugyan Cengic versteht die Malerei als eine Form der persönlichen Verortung. Geboren in der Türkei, aufgewachsen in Nigeria und heute in Deutschland lebend, fließen in seine Arbeiten vielfältige kulturelle Einflüsse ein. Als Autodidakt nähert er sich der Leinwand ohne Vorbehalte, intuitiv, unmittelbar und mit einer tiefen Freude am freien Ausdruck.

    @tugyancengic

  • Gina Donner stellt in ihrer Arbeit den Menschen und seine Verbindung zu sich selbst, anderen und der Welt in den Mittelpunkt. Ihre Malerei untersucht Momente des Festhaltens, die gleichzeitig im Auflösen begriffen sind, und konzentriert sich auf die feinen Zwischenräume menschlicher Erfahrung. Im Zentrum ihrer aktuellen Arbeiten steht das Schwingen zwischen Nähe und Distanz, Halten und Loslassen sowie Verbundenheit und Trennung. Die Bilder spiegeln diese
„Zwischenmomente“ und laden dazu ein, Wahrnehmung und Empfindung neu zu erfahren. Ihre Praxis kreist um Themen von Verbundenheit, Körper, Bewegung und den subtilen Schichten des Lebens, die oft ungreifbar bleiben.

    ginadonner.com @gina.donner

  • Kevin Driscoll verwandelt in seiner Arbeit vertraute Formen und Alltagsmaterialien in Skulpturen, die soziale, kulturelle und ökologische Veränderungen sichtbar machen. Seine Praxis untersucht, wie Materialien, Formen und Ideen durch Nachahmung, technologische Entwicklungen und kulturelle Wiederholung zu Symbolen werden.Im Zentrum seiner aktuellen Arbeiten steht die Transformation alltäglicher Objekte zu Monumenten zeitgenössischer Kultur und Gesellschaft. Seine Skulpturen reflektieren, wie Strukturen ihre ursprüngliche Funktion verlieren und zu Trägern von Bedeutung werden. Seine Arbeit ist von Architekturtheorie und Materialkultur inspiriert, insbesondere den Konzepten von Robert Venturi und Jean Baudrillard, die den Übergang von Struktur zu Symbol analysieren.

    kevin-driscoll.com @kevin.driscoll


  • Dahledohr ist ein Audioprojekt von Jonathan Dahle und Max Dohr, das aus der Kritik an einem Markt entstanden ist, der zwischen nostalgischer HiFi-Ästhetik und rein gewinnorientierten Designentscheidungen stagniert. Ihre Arbeit versteht sich als Gegenentwurf und entwickelt eine funktionale, materialehrliche Perspektive auf Audiotechnologie. Im Zentrum steht das Projekt DOPPELHORN, das klassische Hornlautsprecher mitzeitgemäßen, nachhaltigen Produktionsmethoden verbindet. Die von Hand gefertigten Objekte bestehen aus langlebigen, trennbaren Materialien und sind so konzipiert, dass sie repariert und weiterentwickelt werden können. Der Einsatz von 3D-Druck ermöglicht präzise akustische Komponenten bei reduziertem Materialverbrauch. Ihre Praxis bewegt sich an der Schnittstelle von Produktdesign und Technik und kreist um Fragen von Nachhaltigkeit, Reparierbarkeit und der Demokratisierung von Technologie.

    dahledohr.de‍ ‍@dahledohr

  • Studio Destinyy untersucht in ihrer Arbeit, wie sich das individuelle Ego durch kollektive Kreativität auflösen lässt. Ihre Malerei macht innere Landschaften sichtbar und lädt andere dazu ein, den fließenden Dialog zwischen Beteiligten auf einer gemeinsamen Leinwand zu erleben. Im Zentrum ihrer Praxis steht das „Zwischen“ – die Räume, in denen Emotionen,
Interaktion und geteilte Erfahrungen sichtbar werden. Sie arbeitet mit Öl, Acryl und Mixed Media auf Leinwand, um diese flüchtigen Momente zu erfassen. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von feministischer Theorie und kollaborativer Praxis, wobei gemeinsames Schaffen als Mittel dient, bestehende egozentrierte Strukturen zu hinterfragen.

    @studio.destinyy

  • Max Ferdinand arbeitet in seiner Praxis mit Konzepten und Installationen, die Alltägliches einfangen, reflektieren und skulptural umsetzen. Seine Arbeiten integrieren Alltagsgegenstände und Erfahrungen, um Erinnerungen, Zufall, Zerfall und soziale Interaktionen sichtbar zu machen. Im Zentrum seiner aktuellen Arbeiten stehen soziale Skulpturen, Zusammenkommen, Austausch und Kommunikation. Mit Materialien wie Wäscheleinen, Tüchern, Beton, Stein und Papier schafft er Räume, die Geschichten hinter Objekten und die Resonanz zwischen Menschen undbKonzeptkunst erfahrbar machen. Seine Praxis bewegt sich an der Schnittstelle von Konzeptkunst, Happening, Installation und sozialer Skulptur, wobei der schöpferische Prozess selbst einen zentralen Bestandteil bildet.

    www.max-ferdinand.com @mx_ferdinand

  • Abie Franklin untersucht in seiner Arbeit strukturelle Prozesse und räumliche Ordnungen als materielle und wahrnehmbare Systeme. Seine Praxis umfasst Malerei, Skulptur und installative Setzungen und reflektiert, wie Wahrnehmung, Hierarchie und Materialität ineinandergreifen und Landschaft als System formen. Im Zentrum seiner aktuellen Arbeiten steht die Übersetzung unsichtbarer Prozesse in materielle Konstellationen, die Ordnung, Resonanz und Störung sichtbar machen. Die Arbeiten verbinden Raum, Infrastruktur und Hierarchie zu einer reflektierten Auseinandersetzung mit Strukturen. Seine Praxis bewegt sich zwischen Anti-Landschaften, Raumtheorie,
(post-)Strukturalismus und Ansätzen der Archäologie.

    abiefranklin.com @abiefranklin

  • Marlon Gerat nutzt die Fotografie, die Malerei und die Bewegung als gleichwertige Ausdrucksmedien seiner Kunst. In seinen abstrakten Werken setzt er auf klare Farben und fließende Verläufe, die eine kraftvolle visuelle Dynamik erzeugen. Seine Arbeiten bestechen durch eine reduzierte, formbetonte Ausdrucksweise, die Bewegung und Stillstand ästhetisch vereint.

    @marlon.gerat

  • Petra Grunert Singh ist eine in Berlin lebende Künstlerin und Produzentin, die tief in der internationalen Kunst- und Kulturszene vernetzt ist. Neben ihrer eigenen künstlerischen Praxis, in der sie sich mit Fragen von Spiritualität, Energie und dem Zusammenspiel von weiblichen und männlichen Prinzipien auseinandersetzt, entwickelt sie Arbeiten mit einer markanten materiellen Sprache, geprägt von metallischen Elementen, Oberflächen und strukturellen Eingriffen. Parallel dazu ist sie Gründerin von Equator Production, einer Plattform für künstlerische Editionen und textile Arbeiten, die in enger Zusammenarbeit mit internationalen Künstler:innen entsteht und die Verbindung von Kunst, Raum und Objekt untersucht.

    equatorproduction.com

  • Daniel Hölzl konzentriert sich in seiner Arbeit auf ortsspezifische Installationen, die die zyklische Natur von Materie erforschen und unsere Vorstellungen von Kontinuität hinterfragen. Seine Werke bestehen überwiegend aus recycelten Materialien, einige transformieren sich während der Ausstellung autonom und verwischen so die Grenzen
zwischen Landschaften aus Alltagsobjekten, Modellen und Realität. Im Zentrum seiner Praxis stehen temporäre Arbeiten, die Besucher:innen dazu einladen, über die Rolle von Monumenten in der Gesellschaft und die Fixierung auf Dauerhaftigkeit nachzudenken.

    hoelzldaniel.com‍ ‍@hoelzldaniel

  • Yagut Jansen bewegt sich zwischen Musik und Malerei und entwickelt dabei eigenständige, surreal aufgeladene Bildwelten. Ihre Arbeiten sind geprägt von intensiven Blau- und Lilatönen und einer starken, oft fragmentierten Darstellung von Weiblichkeit. Sie arbeitet überwiegend in Öl auf großen Formaten, in denen sich emotionale, fast traumartige Räume entfalten. Parallel dazu ist sie musikalisch aktiv – ihre Praxis verbindet visuelle und klangliche Ausdrucksformen zu einer sehr persönlichen, atmosphärischen Gesamtwelt.

    @ya_gut

  • Jonathan Joosten ist ein deutsch-niederländischer Künstler, der zwischen Berlin und New York City arbeitet. Seine Praxis versteht sich als Widerstand gegen Chrononormativität und die lineare Zeitstruktur, wie sie mit kapitalistischer Produktivität und historischer Kontinuität verbunden ist. Er arbeitet mit fragmentierten, überflüssig gewordenen Materialien wie Industrieprototypen oder entsorgten architektonischen Elementen, die sich in einem Zustand des „Dazwischen“ befinden – nicht mehr funktional, aber auch noch nicht Abfall. Im Zentrum seiner Arbeiten stehen Unvollständigkeit, Verzögerung und Wiederholung. Joosten schafft Werke, die zeitliche Mehrdeutigkeit erfahrbar machen und die Betrachter:innen einladen, im „Nicht-Ganz-Zustand“ zu verweilen. Seine Praxis reflektiert ein fortwährendes Werden, das sich weder in Vergangenheit noch Zukunft einordnen lässt und vergangene Momente in die Gegenwart zurückruft. Seine Arbeiten bilden ein Archiv des „Noch-Nicht“, in dem Materialien, Erinnerunge und Narrative alternative Rhythmen annehmen und so lineare Logiken und klare Erzählungen herausfordern.

    jonathanjoosten.net @jonathan.joosten

  • Kedimari untersucht in ihrer Malerei die Dekonstruktion des menschlichen Körpers. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Figuration und Abstraktion und thematisieren Transformation, Identität und die fragile Kontinuität des Daseins. Im Zentrum ihrer Praxis steht der Zwischenraum des Menschseins: Figuren werden gebrochen, gebogen und wieder zusammengesetzt, sodass Spannung, Bewegung und Veränderung sichtbar werden. Ihre Malerei arbeitet mit Acryl und Ölkreide auf Leinwand
 und nutzt Verzerrung und Farbe, um psychologische und emotionale Aspekte erfahrbar zu machen. Ihre Arbeit lässt sich innerhalb eines zeitgenössischen Neo-Kubismus einordnen, der Fragmentierung als Ausdruck innerer und existenzieller Prozesse versteht.

    kedimari.myportfolio.com@kedimari 


  • Paula Kirsten untersucht in ihrer Arbeit emotionale Spannungen und Dysregulationen,
die entstehen, wenn Alltagsmechanismen versagen, aber im geschützten Raum frei ausgelebt werden dürfen. Ihre Praxis fokussiert auf sexuelle Übergriffe, Machtdynamiken in heteronormativen Beziehungen und Bindungstraumata.
Im Zentrum ihrer aktuellen Arbeiten steht die Darstellung von emotionaler Intensität, nicht durch Abbildung von Gefühlen, sondern durch die Spannung, die in Momenten der Dysregulation entsteht. Sie arbeitet mit Acrylspray, Acryl und Öl und bewegt sich in der Tradition des abstrakten Expressionismus. Ihre Arbeit untersucht die Verkörperung von Erfahrung und die Grenzen der Artikulation, geprägt von einer neurodiversen Perspektive.

    esistpaulanglos.de @paulanglos

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  • Lasse Kruschwitz erforscht in ihrer Arbeit Formen und Visionen, die uns als Menschheit dazu
 anregen können, unsere Lebensweise zu überdenken. Ihre Praxis bewegt sich zwischen Malerei, Text, Schmuck und Musik und erkundet die Beziehung zwischen lebendigen Körpern und unbelebten Objekten. Im Zentrum ihrer aktuellen Arbeiten steht die Darstellung einer utopischen Zukunft, geprägt von Intimität, Zärtlichkeit, Optimismus und Imperfektion. Die künstlich verschmutzten Leinwände und vielschichtigen Motive machen diese Visionen sinnlich erfahrbar. Ästhetisch schöpft Lassen Inspiration aus Architektur und frühen Kunsthistorien, wobei sie eine Brücke zwischen alten und modernen Formen schlägt.

    @lsse_day

  • Paul Kuntze baut in seiner Arbeit eine Brücke zwischen Barock und zeitgenössischer
Kunst. Seine Praxis bewegt sich zwischen Deckenmalerei und großformatigen Bildkompositionen, die alte Traditionen in ein modernes Licht rücken. Im Zentrum seiner aktuellen Arbeiten steht die intuitive Neuinterpretation barocker
Bildwelten. Mit Sprays, Acryl und Leinwand erschafft er Werke, die Balance zwischen Vergangenheit und Gegenwart herstellen und klassische Motive in die heutige Wahrnehmung übertragen. Seine Arbeiten lassen sich dem Neobarock zuordnen und verbinden historische Techniken mit zeitgenössischer Bildsprache.

    @paulkuntze_

  • Julia Liko untersucht in ihrer Arbeit, wie Menschen sich in der heutigen Welt über Objekte und persönliche, transparente Räume definieren. Ihre Praxis verbindet Malerei, Zeichnung und Plexiglas und reflektiert die Konstruktion von Identität im Spannungsfeld zwischen Selbstwahrnehmung und digitaler Repräsentation. Im Zentrum ihrer aktuellen Arbeiten stehen transparente Schutzkonstruktionen, die mit Bildern kombiniert werden und als Metapher für das fragile Wahrnehmen des Selbst im Moment eines Selfies sowie für Fragen der Selbst-Objektivierung fungieren. Inspiriert von Renaissance-Porträts überträgt sie symbolische Bedeutung von Gestik und Objekten in zeitgenössische Bildwelten. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von historischer Porträttradition und digitaler Gegenwart, in der Identität zunehmend über Bilder, Objekte und den Blick anderer geformt wird.


    julialiko.com @julia__liko

  • Ada Matthes gestaltet materialzentrierte, skulpturale Objekte, die Abfall neu denken und eine symbiotische Produktion ermöglichen. Geprägt durch ihre Kindheit in einem Ökodorf, bilden der Respekt vor Stoffkreisläufen und der Boden als Lebensfundament den Kern ihrer Arbeit. Sie versteht die Natur als das intelligenteste System und nutzt die Synergie von Robotik und KI, um eine Zukunft zu gestalten, in der Technologie und Ökosysteme im Einklang gedeihen.

    adamatthes.com @ada.mtts

  • Gül Memis beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit Fragen von Identität, kultureller Dualität und weiblicher Selbstbestimmung. Im Zentrum steht dabei die Spannung zwischen Herkunft und Gegenwart, zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und dem eigenen Lebensentwurf. Ihre großformatigen, abstrakten Gemälde entstehen in einem intuitiven, körperlichen Prozess. Mit Acryl und dichten Impasto-Schichten baut sie Oberflächen auf, in denen Bewegung, Widerstand und Materialität sichtbar bleiben. Die Malerei wird dabei zu einem Raum, in dem persönliche Erfahrungen und innere Spannungen ihren Ausdruck finden. In ihrer aktuellen Serie The Imperative of the Unlived geht sie der Frage nach, was mit all dem geschieht, was im Leben keinen Raum bekommen hat. Ihre Arbeiten verstehen sich als Versuch, dieses Ungelebte sichtbar zu machen und neu zu verhandeln.

    guelmemis.com @guelmemisart

  • Dilan Müller arbeitet an der Schnittstelle von Interior Design und Malerei und ist als Interior Chef innerhalb der Amano Group tätig. Parallel dazu entwickelt sie eine eigene künstlerische Praxis mit Fokus auf florale Abstraktion. Ihre Arbeiten entstehen überwiegend in Acryl, geprägt von freundlichen, leuchtenden Farbwelten und organischen Formen. In ihren großformatigen Kompositionen verbindet sie räumliches Denken aus dem Interior-Bereich mit einer freien, intuitiven Malerei.

    @dilanmueller_concepts

  • Igor Paaschs Werke bewegen sich im Spannungsfeld von konzeptueller Präzision, ästhetischer Radikalität und sprachlicher Subversion. Unter Verwendung von Materialien wie Spiegel, Glas und Lack dekonstruiert er die visuelle Sprache derMarken- und Popkultur. Seine Arbeiten sind Bild-Objekte, die den Raum und die Wahrnehmung des Betrachters herausfordern. Geprägt durch sein Architekturstudium an der Architectural Association in London und die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Robert Wilson, verfolgt Paasch einen interdisziplinären Ansatz. Er versteht die Kunst als Bühne, auf der Text, Bild und Material in eine spannungsvolle Inszenierung treten.


    igorpaasch.com‍ ‍@igorpaasch

  • Irving Ramó untersucht in seiner Arbeit Tragödie und Konflikt als grundlegende Kräfte die in einem endlosen Zyklus wirken, in dem Opfer- und Täterrollen sich ständig verschieben. In seinen Arbeiten mutieren Körper, Bilder und Geschichten und machen sichtbar, wie Macht durch Wiederholung und Inszenierung operiert. Im Zentrum seiner Praxis steht die Untersuchung des Verhältnisses von Training und Unterhaltung: Von militärischen Übungen, die als Spiel getarnt sind, bis hin zu zeitgenössischen Systemen visueller Konsumkultur zeigt Ramó, wie kulturelle Mechanismen disziplinieren und gleichzeitig unterhalten. Dieses Zusammenspiel von Lust und Kontrolle bildet die Bühne seiner Bildwelten. Seine Arbeiten vereinen unterschiedliche Traditionen und Ikonografien, schaffen symbolische Reibungen und thematisieren die fragile Spannung zwischen Verlangen und Gewalt. Charakteristisch sind scharfe oder strukturelle Elemente, die die Bildoberfläche durchdringen oder überschreiten und so die Werke zu aufgeladenen Konfrontationsräumen machen, in denen Erotik, Konflikt und Tod untrennbar verbunden sind.


    irvingramo.com @irving_ramo


  • Franziska Röhrs Künstlerin und Mitgründern 3CA, Franziska arbeitet zwischen Malerei, Performance und körperlicher Spur. In ihrer Praxis wird Farbe zur Spur, der Körper zum Werkzeug, und das Bild zum Ort von Verdichtung, Erinnerung und Auflösung. Im Zentrum ihrer Arbeiten steht die Frage, wie Erfahrungen – Beziehungen, Brüche und Emotionen – sich in Körpern und Materialien einschreiben. Durch Rhythmus, Überlagerung, Geste und Fragment macht sie Spuren sichtbar, die Menschen im Leben anderer hinterlassen, ohne dabei illustrativ zu werden.


    franziskakatharinaroehrs.com‍ ‍@franziska.katharina.roehrs

  • Alieu Sawaneh untersucht in seiner Arbeit die Verbindung zwischen Kunst und Fußball. Seine Praxis bewegt sich zwischen Ölmalerei und Mixed Media und reflektiert die kulturelle Relevanz von Sport und ästhetischem Ausdruck.
Im Zentrum seiner aktuellen Arbeiten steht das Erkunden von Parallelen zwischen künstlerischer und sportlicher Praxis, wobei er moderne und zeitgenössische Malerei als Ausgangspunkt nutzt. Seine Arbeiten thematisieren, wie kulturelle Phänomene wie Sport in künstlerische Kontexte übersetzt werden können.

    @alieusawaneh

  • Mona Schulzek ist eine interdisziplinäre Künstlerin, die in Berlin lebt und arbeitet. Ihre Praxis verbindet Kunst und Philosophie mit einem Schwerpunkt auf Kosmos sowie menschliche und nichtmenschliche Existenz. Aus einer forschenden, experimentellen Herangehensweise heraus verbindet sie wissenschaftliche Neugier mit einer spekulativen Annäherung. In ihren Arbeiten – von Installationen bis hin zu technischen Versuchsanordnungen – entwickelt sie eigene Systeme und Strukturen, mit denen sie die menschliche Wahrnehmung und unser Verhältnis zu dem, was wir als Realität oder Universum begreifen, untersucht. Ihre künstlerische Praxis bewegt sich dabei zwischen analytischer Präzision und offener Fragestellung und schafft Räume, in denen komplexe Zusammenhänge sinnlich erfahrbar werden.

    www.monaschulzek.de‍ ‍@mona_schulzek

  • Dr. Iris Ulbrecht arbeitet in ihrer Praxis mit realistischer und fotorealistischer Malerei. Im Zentrum ihrer Arbeiten stehen Dystopie, Emotion, Illusion und Zeit, die sie in großformatigen Ölgemälden sowie Zeichnungen in Kohle, Graphit und Tusche verarbeitet.
Ihre Arbeiten erforschen den liminalen Raum und die Komposition, um das Auge des Betrachters bewusst zu leiten. Formal und inhaltlich verbindet sie klassische Techniken der Renaissance mit zeitgenössischer Wahrnehmung und untersucht, wie Malerei Illusion erzeugt und psychologische Prozesse sichtbar macht. Ihre Arbeit ist stark mit West-Berlin verbunden und bewegt sich an der Schnittstelle von Malerei, Wahrnehmung und psychologischer Reflexion.

    dr-ulbricht.de @irisulbrichtprivat

  • Maxine Weiss verfolgt eine interdisziplinäre Praxis, die Skulptur, Installation, Video und Recherche vereint. Im Zentrum steht ein experimenteller, nicht-hierarchischer Dialog zwischen industriellen Materialien, Fundstücken und organischen Elementen. Besonders Pflanzen fungieren in ihrem Werk als Träger kultureller und ökonomischer Kontexte, deren Wandelbarkeit zwischen vertrauter Ästhetik und befremdlicher Abstraktion oszilliert. In ihren Arbeiten lässt Weiss organische und technische Komponenten zu neuen „Kreaturen“ verschmelzen, um das Zusammenspiel von Mensch und Umwelt zu befragen. Inspiriert von der fundamentalen Kraft des Meeres, hinterfragt sie traditionelle Naturbegriffe und entwickelt visuelle Alternativen für eine Koexistenz verschiedener Spezies.


    https://www.maxine-weiss.com‍ ‍@maxine_weiss_

  • Jill Winnie verbindet in ihrer Arbeit die Ästhetik von Raffinesse und Luxus mit mutigen, dekorativen Motiven. Ihre Malerei hinterfragt Vorstellungen von Wert und die Kommerzialisierung von Weiblichkeit, indem sie Objekte der Begierde mit filigranen Verzierungen versieht und so Fetische zu ikonischen Ausdrucksformen macht. Im Zentrum ihrer Praxis steht die Aneignung weiblicher Marker, die oft als oberflächlich gelten, und deren Transformation zu Mitteln persönlicher und gesellschaftlicher Reflexion. Sie kombiniert klassische Grisaille-Untermalungen mit Ölfarben und Lacken, wodurch ihre Werke sowohl in der Tradition alter Meister stehen als auch eine zeitgenössische, leuchtende Neuinterpretation ermöglichen. Ihre Arbeiten behandeln Sehnsucht, Entfremdung und die Repräsentation von Weiblichkeit in einer konsumorientierten Kultur und laden dazu ein, die Bewertung von Objekten und Identitäten kritisch zu hinterfragen.

    jillwinnie.com @jillwinnie